Insolvenzrecht

SCHRADE & PARTNER verfügt über jahrzehntelange Erfahrung sowohl in der Vorbereitung, der Durchführung und beratenden Begleitung von Insolvenzverfahren als auch in der insolvenzrechtlichen Beratung von Geschäftsführern, Gesellschafter und Geschäftspartnern insolventer Unternehmen. Mit dieser Erfahrung tragen wir dazu bei, dass Sie auf rechtlich fundierter Grundlage die für Sie wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung treffen.

Das Insolvenzrecht regelt den Ablauf von Insolvenzverfahren und beeinflusst jede Geschäftsbeziehung zu insolventen Unternehmen. Sein Gegenstand ist zum einen die Frage, wann ein Insolvenzverfahren beantragt werden kann oder muss. Zum anderen regelt es, welche Rechte ein Insolvenzverwalter hat.

Ziel eines Insolvenzverfahrens ist es, die Gläubiger des Schuldners zu befriedigen, zu Unrecht erfolgte Vermögensverschiebungen rückgängig zu machen und schließlich zu entscheiden, wie es weitergeht: Gelingt eine Sanierung oder wird das Unternehmen „zerschlagen“ und das Vermögen verteilt? Das Insolvenzrecht gibt dem Insolvenzverwalter die dazu erforderlichen rechtlichen Instrumente an die Hand. Dabei sieht es auch zahlreiche Möglichkeiten für Gläubiger vor, Einfluss auf das Schicksal des insolventen Unternehmens zu nehmen, zum Beispiel im Gläubigerausschuss. Dies gilt insbesondere, wenn ein Insolvenzplanverfahren oder ein Schutzschirmverfahren durchgeführt wird. Die Aufgabe des juristischen Beraters besteht hier unter anderem darin, das Vorliegen von Insolvenzgründen zu prüfen und die Geschäftsführung bzgl. der Vermeidung von Haftungs- und Straftatbeständen zu beraten.

Unternehmen, die in laufenden Geschäftsbeziehungen zu insolventen Vertragspartnern stehen, sind häufig Ansprüchen des Insolvenzverwalters ausgesetzt, die dieser nach einer erklärten Insolvenzanfechtung längst abgewickelter Geschäfte geltend macht. Oder solche Unternehmen haben ihrerseits Ansprüche gegen den Insolvenzschuldner und müssen diese gegen den Insolvenzverwalter durchsetzen. Das gilt insbesondere dann, wenn Ansprüche gegen den Insolvenzschuldner durch Sicherungsrechte wie Eigentumsvorbehalt, Sicherungsübereignung oder Grundschulden abgesichert sind.

Schließlich ist die insolvenzrechtliche Perspektive auch bei der Gestaltung von Verträgen zu berücksichtigen. Das betrifft Gesellschaftsverträge ebenso wie Verträge mit Handels- oder Finanzierungspartnern. Zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang auch Anstellungsverträge von Geschäftsführern, in denen eine Altersversorgung vereinbart wird.



Berater

Eva Camina Giral

Dr. Michael A. Fritz

Dr. Thilo Schülke

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